Huaraz

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7 Stunden mit dem Bus von Lima entfernt befindet sich Huaraz, in den Anden gelegen. Die Distanz in der Horizontalen beträgt etwa 450 km, in der Vertikalen 3.000 m. Die Auswirkungen auf einen nicht gewöhnten Körper sind erstaunlich: Kurzatmigkeit, Herzrasen, Kopfschmerzen. Zwei Mal wurde die Stadt fast vollständig zerstört: 1941 von einer Schlammlawine, 1970 von einem Erdbeben. Zwar wurde sie wieder aufgebaut, doch architektonisch hat sie sich nicht erholt. Nichtsdestotrotz strahlt die Stadt eine angenehm Lässigkeit aus. Ich fühlte mich sehr wohl.

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Wahlplakate, wie sie viele Mauern in Städten und an Autobahnen zieren.

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Ein Fruchtsaftladen. Ich muss zu einer sehr merkwürdigen Tageszeit da gewesen sein (vielleicht später Nachmittag?), sonst war nämlich sehr viel los dort. Meist werden Smoothies mit mehreren Obstsorten bestellt, ich konnte vom Orangensaft nicht genug bekommen.

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Kartoffelbrei mit Hackfleisch und Ei zu einem Klos geformt und frittiert. Dazu Zwiebelsalat (tatsächlich sehr mild) mit Koriander und Chili.

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Der Stellenmarkt.

Drei Ausflüge unternahm ich während meiner Zeit in Huaraz. Am ersten Tag fuhr ich in einen Nationalpark und bestieg einen darin gelegen Berg, um zum Lago 69 zu gelangen (auf 4.600 Meter gelegen).

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Am Tag drauf machte ich eine Tour mit dem Mountainbike, ließ meine Kamera aber im Zimmer. Danach Laguna Churup.

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Ich wohnte in der Carlina Lodge, sie wurde mir von Freunden empfohlen (im Lonely Planet ist sie nicht zu finden) und es war sehr schön dort. Das Beste war die Unterstützung bei der Tourenplanung.

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