Machu Picchu, Copacabana, Arequipa

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Wanderweg zum Salkanty, ein Berg in der Nähe des Machu Picchus. Er ist 6264 m hoch. Der Name Salkantay ist abgeleitet von salkaquechua für wild, unzivilisiert. Heute wird die Sprache der Inkas Quechua genannt, dabei steht sie noch für viel mehr: Die Kultur der Inkas. Es wanderten vier starke Männer und Henry, der Guide.

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Es ist schon fast peinlich aber ja, so haben wir täglich drei Mal gespeist. Auf einer Wanderung!!!1!! Am folgenden Tag sollte die Gruppe um 4:30 Uhr in der früh zum Machu Picchu aufbrechen. 2.000 Stufen mussten erklommen und T-Shirts und Pullis durchgeschwitzt werden, um den eigentlichen Eingang zu erreichen. Die Fotos, die ich dabei dabei geschossen habe, werden der Schönheit des Geländes nicht gerecht. Falls ich welche in die Finger bekomme, werde ich sie hinzufügen.

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Da haben uns die Amerikaner was voraus: Ein Riegel, der hauptsächlich aus Nüssen besteht, megagut schmeckt (in diesem Fall nach Schokolade und Minze) und für ein paar Stunden sättigt. Und dann noch diese Verpackung!

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Der Titicaca-See.

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Noch einmal, diesmal von einem Aussichtspunkt in Copacabana aus. Er ist so groß, dass man ihn für das Meer halten könnte, gäbe es Wellen. Seine Fläche ist etwa 15,5 mal so groß wie die des Bodensees. Er liegt auf einer Höhe von 3810 m über dem Meeresspiegel.
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Die Stadt Copacabana schien mir eine große religiöse Anziehungskraft zu besitzen. Den ganzen Tag spielte Blasmusik auf dem Vorplatz dieser Kapelle (es gab noch eine viel größere Kirche). Viele Gläubige hatten ihr Fahrzeug mit Blumen geschmückt, saßen um die Kapelle verteilt und tranken. Auch die Musiker beteiligten sich, man sieht es an den Flaschen auf dem Boden. Als ich das Foto schoss, ungefähr 18:30 Uhr, klang die Musik schon etwas schräg. Im Hintergrund kann man den Aussichtspunkt sehen. Wer ihn besteigt, spürt die Höhe. Auf dem Weg kommt man an einigen Pilgerstätten vorbei. Dann nimmt man einen Stein und wirft ihn auf das Podest der Figur. Wenn er liegen bleibt, geht ein Wunsch in Erfüllung. Falls nichts, darf man es noch einmal versuchen. Hier gilt es abzuwägen: Kleine Steine vs. große Steine für größere Wünsche, die dafür nicht so leicht liegen bleiben. Auf dem Aussichtspunkt kann man für seine Lieben Kerzen kaufen und anzünden oder Spielzeug.

 

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Mehr als diesen Terrapuerto (Erd-hafen) habe ich von Puno nicht gesehen. Macht aber nichts!

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Busfahrt nach Arequipa über die Hochebene.

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Frühstück über dem Plaza de Armas. Eigentlich in jeder Stadt gibt es einen solcher Platz, den die Spanier als Sammelort für den Fall eines militärischen Angriffs vorsahen. Heute sind sie oft der Mittelpunkt einer Stadt, Kirche, Rathaus und Geschäfte, Restaurants, Clubs befinden sich in naher Umgebung.