Cloudwash

Viele große Unternehmen erwarten, dass bald alle Geräte mit den Internet verbunden sind. In diesem Video sieht es so einfach und nett aus. Menschen wünschen sich, ihre Haushaltsgeräte über das Smartphone zu steuern – für viele war das der Hauptgrund, Nest zu kaufen. Bei dem Waschmaschinen-Case von Berg denke ich mir, dass das schon cool und sogar nützlich sein könnte, aber dann denke ich mir, dass wahrscheinlich kein Unternehmen garantieren könnte, dass man ihr nicht Gerät hacken kann, und dann wäre mir dieses Risiko schon zu groß.

VICE: Dennis Rodman goes to North Korea

Das vice-Team schickt eine Basketballmanschaft nach Nord Korea, und die Dokumentation davon zeigt das Land, wie die Führung es gerne für die Welt inszeniert, und doch noch viel mehr. Interessant ist, wie sich die Tour durchs Land mit der ähnelt, die Eric Schmidt mit seiner Tochter unternehmen durfte – nur eben mit Video.

via

iBeacons

Schon witzig, wie über Jahre erwartet wurde, dass im nächsten iPhone ein NFC-Chip verbaut wäre, und dem mobilen Bezahlen endlich zum Durchbruch verhelfen würde. Es kam auf überraschende Weise anders. Auf der letzten WWDC stellte Apple iBeacons vor. Kleine Sender können über Bluetooth über bis zu 10 Meter Abstand mit Smartphones kommunizieren. Im Video sieht man ein paar Verwendungesfälle, darüber hinaus ist möglich: Mobiles Bezahlen, automatische Check-ins im Hintergrund, sowie Navigation innerhalb von Gebäuden, weil man mit mehreren Beacon-Sendern den Ort des Smartphones genau berechnen kann. Und das lustige: Auch in älteren iPhones1 wurden die nötigen Bluetooth-Chips verbaut2 und so wurden über ein Softwareupdate über Nacht Millionen von Telefonen beaconfähig – und entsprechend hoch ist die Motivation, als Unternehmen auf diese Technologie aufzubauen. Ein weiterer Vorteil ist der niedrige Strombedarf. Was ich mich gefragt habe: Können diese Sender einfach alle Smartphones im Umkreis vollspamen? So sieht es nämlich auch in dem Video aus. Zum Glück ist das nicht so: Man muss als Nutzer die App zum Beispiel der Kleidungskette installiert haben, damit diese, wie im Video, personalisierte Angebote aufs Smartphone pushen kann. Wenn es nervt, deaktiviert man die Funktion einfach in der App. Und wenn man wirklich mal seine Ruhe haben will, schaltet man Bluetooth einfach aus.


  1. ab dem iPhone 4S 

  2. wegen den Unterschiedlichen Android-Smartphone-Modellen kann Google diese Funktion nicht auf einmal für alle bis zu zwei Jahren alten Geräten aktivieren